Generalversammlung des Soldaten-, Reservisten- und Kameradschaftsvereins Kleinsteinach: Rückblick, Neuwahlen und Dank an Ehrenamtliche

Zur Generalversammlung des Soldaten-, Reservisten- und Kameradschaftsvereins Kleinsteinach fanden sich am Freitagabend 43 der rund 140 Mitglieder im Sportheim ein. Damit war die Versammlung beschlussfähig. Vorsitzender Klaus Maier begrüßte die Anwesenden Mitglieder, den Ehrenvorstand, die Ehrenmitglieder, den Bürgermeister Bernd Fischer sowie aktuelle und künftige Gemeinderäte und dankte dem Sportverein für die Bereitstellung des Vereinsheims. Anschließend gedachten die Anwesenden den fünf verstorbenen Mitgliedern.

Natalie Engelbrecht, die nach dem überraschenden Tod von Schriftführer Siegfried Schmidt das Amt kommissarisch übernommen hatte, berichtete über die vergangenen zwei Jahre. Traditionelle Veranstaltungen wie Dreikönigswanderung, Maiwanderung, Sommerfest oder Oktoberfest waren gut besucht. Höhepunkt war das 140‑jährige Vereinsjubiläum 2025, bei dem Reiner Höhn zum Ehrenvorstand ernannt wurde und verdiente Mitglieder geehrt wurden. Zudem wurden zahlreiche Arbeiten an der Festhalle in Eigenleistung erledigt, darunter die Sanierung der WC‑Anlagen, neue Sonnenschirme, Windschutz sowie Beleuchtung am Parkplatz. Der Bürgermeister lobte die langjährige gute Zusammenarbeit und das Engagement des Vereins.

Der Kassier meldete solide Finanzen. Die Kassenprüfer Pascal Nicklaus und Andre Eichwein bestätigten eine korrekte Buchführung, die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Bei den Neuwahlen wurden Klaus Maier (1. Vorstand), Alex Schuhmann (2. Vorstand), Tanja Burger (1. Kassiererin), Sven Krämer (Kulturwart), Georg Oppermann, David Fleckstein und Reiner Höhn als Beisitzer sowie Christine Maier und Nicole Krämer als Beisitzer für den Festausschuss in ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurden Stefan Feustel als 2. Kassier, Barbara Faust als Schriftführerin und Alessio Hochrein als Beisitzer. Die bisherigen Kassenprüfer bleiben im Amt.

Zum Abschluss dankte Klaus Maier den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Natalie und Daniel Engelbrecht für ihre geleistete Arbeit.

Generalversammlung mit Neuwahlen der FFW Kleinsteinach

Die Freiwillige Feuerwehr Kleinsteinach hielt am 1. März 2026 ihre Generalversammlung im Sportheim ab. Vorstand Thomas Schmitt begrüßte die zahlreichen Anwesenden, darunter Bürgermeister Bernd Fischer, Kreisbrandinspektor Andreas Franz, Kreisbrandmeister Johannes Hauck und Ehrenkommandant Werner Jopp und gedachte der Verstorbenen.

Bürgermeister Bernd Fischer würdigte die scheidenden Kommandanten für ihr Jahrzehntelanges Engagement, Johannes Brünner für 25 Jahre 1. Kdt. sowie zuvor 4 Jahre 2. Kdt. und Thomas Schmitt für 25 Jahre 2. Kdt. und hob die erfolgreiche Zusammenarbeit sowie die Modernisierung der Wehr hervor. Auch Kreisbrandinspektor Andreas Franz und Kreisbrandmeister Johannes Hauck dankten für die geleistete Arbeit und betonten die gute Einsatzbereitschaft der Wehr.

Kommandant Johannes Brünner berichtete von zehn Einsätzen im Jahr 2025 sowie zahlreichen Aktivitäten, darunter der Gemeindefeuerwehrtag, verschiedene Festzugteilnahmen und das erfolgreiche Halloweenfest. Für 2026 steht unter anderem das zweitägige Jubiläumsfest zum 155‑jährigen Bestehen am 24.+25.07.2026 an.

Der Kassenbericht zeigte eine stabile Finanzlage, die Kasse wurde ordnungsgemäß geführt und die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Im Mittelpunkt standen die Neuwahlen sowohl der Kommandanten als auch der Vorstandschaft des Vereins:

Dominik Ackermann wurde zum 1. Kommandanten und Marco Hanf zum 2. Kommandanten gewählt, die Bestätigung durch die Gemeinde steht noch aus.

Marco Hanf übernimmt zudem das Amt des 1. Vorsitzenden, Dominik Ackermann jenes des 2. Vorsitzenden. Kassier Martin Heusinger und Schriftführer Stefan Rothmann wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu eingeführt wurde ein vierköpfiges Beisitzergremium, welches sich aus Markus Engelrecht, Thomas Schmitt, Dominik Rübig und Johannes Brünner zusammensetzt.

Mit Dank an alle Ehrenamtlichen und einem positiven Ausblick auf das kommende Jahr endete die Versammlung um 19.45 Uhr.

Geschichten aus Stein und Zeit: Wie Gerlinde Memmel ihr Dorf unvergesslich machte

In einer Zeit, in der vieles digital und schnelllebig geworden ist, gibt es Menschen, die sich bewusst für das Bewahren von Geschichte entscheiden. Eine dieser Menschen ist Gerlinde Memmel, die mit unermüdlichem Einsatz und echter Leidenschaft eine Häuserchronik ihres Heimatdorfes erstellt hat – ein Werk, das nicht nur Daten und Fakten enthält, sondern die Seele des Ortes widerspiegelt.


Was als kleine Idee begann, entwickelte sich zu einem Projekt von beeindruckendem Ausmaß. Gerlinde wollte die Geschichten hinter den Mauern ihres Dorfes festhalten: Wer hat hier gelebt? Welche Veränderungen prägten die Straßen und Plätze? Bald wurde klar: Eine einfache Sammlung würde nicht reichen – es sollte eine umfassende Chronik werden.
Mit viel Geduld durchforstete sie von 2009 – 2025 das Staats- und katholische Archiv in Würzburg, das evangelische Archiv in Nürnberg, die hiesigen Pfarrämter als auch die alte Gemeindebücher und private Fotoalben. Sie führte Gespräche mit Dorfbewohnern und dokumentierte jedes Detail sorgfältig, die sonst vielleicht verloren gegangen wären. Oft saß sie bis spät in die Nacht am Schreibtisch, um die Informationen zu ordnen und in eine lesbare Form zu bringen.
Die fertige Häuserchronik ist mehr als ein Buch – sie ist ein Schatz für das ganze Dorf. Jedes Haus erzählt darin seine eigene Geschichte, eingebettet in die Entwicklung des Ortes. Für viele Bewohner ist es ein Stück Identität, ein Erinnerungsalbum, das Generationen verbindet.
In einer Welt, in der Traditionen oft in Vergessenheit geraten, hat Gerlinde etwas geschaffen, das bleibt. Ihre Arbeit zeigt, wie wertvoll Engagement und Heimatliebe sind. Sie hat nicht nur Geschichte bewahrt, sondern auch ein Gefühl von Zusammengehörigkeit gestärkt.
Die Häuserchronik ist nicht nur ein Stück Geschichte, sondern auch ein liebevoll gestaltetes Werk für alle, die sich mit ihrem Heimatort verbunden fühlen oder sich einfach für Geschichte interessieren. Wer die Geschichten hinter den Mauern kennenlernen möchte, hat jetzt die Gelegenheit: Es sind noch Exemplare erhältlich. Interessierte können sich direkt bei Gerlinde Memmel unter Tel.: 0160 6498232 melden, um ein Stück Dorfgeschichte in den Händen zu halten.

Fahrzeug- und Pumpenweihe Feuerwehr Kleinsteinach

Genau zwei Jahre nachdem das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) bei der Feuerwehr Kleinsteinach eingetroffen ist, konnte am Samstag, den 06.08.2022 nun die feierliche Fahrzeug- und Pumpenweihe stattfinden.

Über die normale TSF Ausstattung hinaus, kann die Feuerwehr Kleinsteinach, die zur Dispogruppe “Wasser” in unserem Bezirk gehört, mit folgender Sonderausstattung punkten:
– Flachsauger zum ansaugen in flachen Gewässern, bis zu 5cm Wassertiefe,
– 3 Schmutzwasserpumpen mit einer Pumpleistung von je 400l/min, wovon sich eine im Fahrzeug und zwei im Gerätehaus befinden und dem dazugehörigem Schmutzwassersauger (Nasssauger)
– einem Eissemann Notstromaggregat mit einer Leistung von 9kW, statt der üblichen 6,5kW
– einem erweitertem Verkehrsregelungsset
– einem Teleskopscheinwerfer am Fahrzeug
– sowie einem LED-Licht-Set mit Stativ

Wir wünschen unseren Feuerwehrleuten in diesem Sinne nicht nur Gottessegen sondern auch, dass der heilige Florian stets mit offenem Auge über Sie wacht.

Impressionen der Feierlichkeit:

Enthüllung Gedenkkoffer

Am Sonntag den 15.05.2022 wurde im Rahmen einer kleinen Feier vor dem Museum “Jüdische Lebenswege” in Kleinsteinach der Gedenkkoffer durch den 1. Bürgermeister Herrn Fischer, den Leiter des Arbeitskreises Herrn Brünner und durch Herrn Schierz enthüllt.

Die Gemeinde Riedbach entschloss sich sehr früh, das Projekt, dass damals unter dem Namen „Denkort Aumühle“ startete, zu unterstützen. Der Gemeinderat beschloss einhellig, sich sowohl mit einer Geldspende, als auch mit einem Gepäckstück zu beteiligen.

Es wurde den Gemeinden selbst überlassen, welches Gepäckstück im Rahmen der Vorgaben, kriert wird. Die Gemeinde Riedbach entschied sich dem Vorschlag von Johannes Faber, dem Inhaber des Steinmetzbetriebes Koch und Lenhardt in Goßmannsdorf zu folgen.

Zischenzeitlich wurde der ursprünglich angedachte Gedenkort vom ehemaligen Verladebahnhof Aumühle, an den Hauptbahnhof in Würzburg verlagert.

Parallel dazu nannte sich der mittlerweile gegründete Verein in „DenkOrtDeportationen“ um. Auch die Gedenkstelle bekam einen anderen Namen, nämlich „DenkOrt Deportationen 1941-1944“.

So steht nun ein Exemplar des Zwillings, am “DenkOrt Deportationen 1941 – 1944” und eines hier bei uns in Kleinsteinach.

Impressionen der Enthüllung: